Rennradrahmen Materialien

Rennradrahmen werden aus einer Reihe verschiedener Materialien hergestellt. Je nach Material verfügt der Rahmen über unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Hauptpunkte sind hierbei Haltbarkeit, Federung und das Gewicht. Diese müssen jeweils unter Betrachtung des Einsatzes des Rennrades abgewogen werden.
Grundsätzlich stehen vier unterschiedliche Materialien zur Auswahl: Aluminium, Carbon, Stahl und Titan. Wobei Stahl und Titan heute normalerweise nicht mehr
genutzt werden. Beide Materialien zeichnen sich durch eine hohe Haltbarkeit aus, allerdings auf Kosten des Gewichtes.
Im Normalfall wird heute zwischen Alumium und Carbon gewählt. Carbonrahmen sind im Laufe der letzten Jahre immer beliebter geworden. Ein Hauptgrund ist, dass das
Gewicht von Carbonrahmen sehr niedrig ist - unter einem Kilo. Demgegenüber ist es allerdings nicht so haltbar wie Aluminium und auch teurer. Grade im Profisport
wird häufig auf Carbon zurückgegriffen, denn hier zählt oft jeder kleine Vorteil im Kampf gegen die Konkurrenz. Oder anders herum, man kann sich nicht den Nachteil
leisten minderwertiges Material zu verwenden.
Aluminiumrahmen sind noch immer am Beliebtesten. Dies ist auf ihre Ausgeglichenheit zurückzuführen. Sie haben gegenüber Stahl und Titan deutliche Vorteile, zum
Beispiel beim Gewicht. Liegen aber nicht so weit hinter Carbonrahmen, gleichzeitig sind Rennradrahmen aus Aluminium aber deutlich erschwinglicher. Somit auch
für Hobbysportler interessant.